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Star Trek Online

Sie können dann nicht mehr nach Hause

Von Shalenak
Do 15 Nov 2018 09:30:00 PST

Daniels zog den Kragen seines Wollmantels nach oben, während seine Temporal-Auszubildenden ihm folgten. Alle drei Auszubildenden trugen ebenfalls schwere, lange Mäntel und Handschuhe, mit spezieller Temporalausrüstung, die gut in versteckten Taschen und holografischer Tarnung verstaut war. Mitte des 22. Jahrhunderts waren Nicht-Andorianer auf Andoria noch eine Seltenheit und die Zeitagenten wollten keine Aufmerksamkeit erregen, daher blieben sie zusammen, schauten auf den Boden und konzentrierten sich auf ihre Aufgabe.

„Gefällt Ihnen die Kälte, Pinkhaut?", rief ein Andorianer irgendwo auf dem überfüllten Markt. Daniels drehte sich um, und hielt an seinem Kragen fest, der einen Teil seines Gesichts verdeckte, während er mit eingezogenem Kopf an einem Imbiss vorbeiging – (serviert wurde wohl eine Art Süßwasser-Meeresfrüchte, wahrscheinlich aus einem gefrorenen See) – und vorsichtig an einer älteren Andorianerin vorbeieilte. Viele kleinere Tische nahmen den Platz der gegenüberliegenden Seite ein, wo mehrere Andorianer aßen und diskutierten. Sie wurden von vielen angestarrt, aber die meisten Leute auf diesem heruntergekommenen Markt waren zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als dass sie sich mit den Fremden befassen wollten.

In der riesigen Höhle ging Daniels nahe der kalten Wand entlang. Er überprüfte heimlich seinen kleinen Tricorder und nickte seinen Rekruten zu.

„In ungefähr 20 Minuten wird eine spontane Rede von Banis Ch’thiriv, einem Gewerkschafter der Umgebung, stattfinden. Er erzeugt Unterstützung für die entstehende Planetenkoalition, die als Grundlage der späteren Föderation dienen wird. Auch wenn sein Empfang hier etwas lau ausfällt, wird er fünf Minuten später von einem Mitglied der Terra-Prime-Fraktion ermordet. Der Attentäter wird von den Sicherheitskräften getötet, aber es wird fünf Tage dauern, bis Banis seinen Verletzungen erliegt. Während dieser Zeit wird er inspirierende Dialoge aufnehmen, in denen er die Leute bittet, die Probleme mit den Menschen und anderen – die eine friedliche Zukunft wollen – über Kooperation zu lösen, und zu verhindern, dass dieser Vorfall den Extremismus weiter fördert.“, erklärte Daniels.

Keero meldete sich zögernd zu Wort und fragte: „Also ... ist unser Ziel, ihn zu retten?“

„Nein.“, sagte Daniels ausdruckslos. „Banis’ Tod führt dazu, dass neutrale Parteien, gegen die Terra-Prime-Fraktion und andere fremdenfeindliche, nationalistische Gruppen Widerstand leisten. Das andorianische Volk wird diese Gruppen in der Bedeutungslosigkeit verschwinden lassen und einige Mitglieder dieser Gruppen werden sie nun voller Empörung verlassen. Das Gleiche wird auf der Erde passieren, sogar während die Vulkanier ihre Reformation durchleben. Die Wurzeln von alten, faschistischen Impulsen werden herausgerissen und vernichtet, und neue Regierungen werden gebildet, die auf gegenseitige Kooperation bauen.

„Aber, müssen wir zusehen, wie auf ihn geschossen wird? Und er dann langsam stirbt?“, sagte Keero mit einem angespannten Gesicht.

Daniels Gesicht zeigte keine Regung. „Ja. Nicht weil es das Richtige ist, sondern angesichts der Alternative. Aber lassen Sie uns das Ganze aus der Gesamtperspektive betrachten.“ Er klopfte seine Stiefel gegen die Wand, um den Matsch aus den Sohlen zu schütteln. „Im 20. Jahrhundert wurden diese Stiefelsohlen aus Gummi gefertigt. Und das wirft eine großartige Frage für die Zeitagenten auf: Warum reisen wir nicht in die Vergangenheit und ermorden Leopold II?

Lieutenant Sokhanya, eine dunkelhaarige Kambodschanerin des 24. Jahrhunderts antwortete, „Meinen Sie nicht Hitler?“ Das ist ein berühmter Ansatz – dass Zeitagenten Hitler ermorden.“

„Nein.“, sagte Daniels, der seine Füße jetzt wieder zurück auf den Boden stellte und sich locker gegen die Wand lehnte. „Leopold II. Der König von Belgien. Er überwachte die Interessen Belgiens im Kongo, ein Teil des afrikanischen Kontinents auf der Erde. Als Teil einer Mission, hochwertige Ressourcen aus dem Kongo zu schaffen, gestattete Leopold die umfassende Ausbeutung und Ausnutzung des einheimischen Volkes. Nach Schätzungen liegt die Zahl der Toten bei zehn Millionen. Hitler hat sich als Thema in den Geschichtsbüchern so durchgesetzt, weil die Kultur auf der Erde des späten 20. Jahrhunderts folgende Eigenheit aufwies: Da die Massenmorde des Kongo nicht in Europa oder Nordamerika stattfanden, hatten die Leute dieser Zeit kein Interesse daran, mehr darüber zu erfahren. Dies beeinflusste die Geschichtsschreibung und den Journalismus dieser Zeit so, dass Leopold II trotz der unfassbar grausamen Gewalttaten seines Regimes in den Geschichtsbüchern dieser Zeit nur am Rande Erwähnung fand. Dies soll natürlich nicht die Verbrechen des Dritten Reiches relativieren, aber die Geschichte weist, was Übeltäter anbelangt, sicherlich keinen Mangel auf.

Keero blickte auf seinen eigenen Tricorder, um nach temporalen Eingriffen zu sehen, aber es wurde kein Signal angezeigt. Nur der stetige Puls der Quantumwellen der darunterliegenden atomaren Bewegung des Universums war sichtbar. Daniels lehnte sich vor und zeigte auf Keeros Tricorder. „Alles ruhig, nicht wahr?“ „Also ... “ Er machte eine kreisende Geste, damit Keero seinen Satz beendet, wie ein Lehrer, der seinen Schüler unterrichtet.

Keero antwortete langsam, „Also entweder hat der Eingriff noch nicht stattgefunden, oder er fand schon viel früher statt, dass wir nun die verbleibende Energie nicht mehr lesen können.“

Daniels nickte. „Richtig. Und wenn ein temporaler Eingriff in nächsten Minuten stattfinden würde, würden wir bereits sehen wie die Tachyonen zurückfließen. Das bedeutet ... “, er drehte sich zu Lieutenant Sokhanya.

Sokhanya blickte von ihrem Tricorder hoch und sagte, „Es muss bereits stattgefunden haben, aber möglicherweise schon vor Tagen oder Wochen.“

Daniels nickte erneut. „Ebenfalls richtig. Wo befindet sich also unser temporale Eindringling? Sehen Sie sich um. Was sehen Sie?“

Der dritte Schüler, eine Orionerin, meldete sich endlich zu Wort. „Nur Andorianer so weit das Auge reicht. Ein Markt in einem armen, stark bevölkerten Stadtteil. Es erinnert mich eigentlich an das Orioner-Viertel auf Qo'noS.

Daniels lächelte kurz mit halb hochgezogenem Mundwinkel. „Das können Sie besser, Drij. Wo befindet sich unser temporale Eindringling? Der sich seit Tagen hier aufhält?“

Drij scannte den Markt erneut mit ihrem Tricorder und dann mit ihren eigenen Augen. „Ich weiß nicht, dieser Ort ist einfach voll mit Leuten ... Leuten. Der Eindringling ist seit Tagen hier, im Andoria des 22. Jahrhunderts – er sieht aus wie ein Andorianer!

„Beim dritten Versuch liegen Sie richtig.“, sagte Daniels, der nach einem kurzen Lächeln wieder teilnahmslos dreinschaute. „Und alles was wir wissen ist, dass der Eindringling zu diesem Zeitpunkt eingreifen wird. Wir müssen diesen Eingriff stoppen, egal wie.“ Er steckte seinen winzigen Tricorder zurück in die Tasche und schien mit seinen Fingern Schnee vom Ärmel zu streifen, aber in Wahrheit überprüfte er seinen kleinen Phaser im Futter der Kleidung.

„Aber wenn wir Banis retten, beschützen wir dennoch die Zeitlinie, oder?“, fragte Keero.

Daniels zeigte auf einen Vorsprung an der Wand gegenüber und auf ein Zelt mit bunten Stoffen und Kleidung. „Nein. Die Ereignisse müssen sich wie ursprünglich abspielen. Jede Änderung der Geschichte erschafft neue Quantenabspaltungen, neue Zeitlinien und neue Universen. Aber die Energie für deren Existenz muss stimmen. Zu viele Abspaltungen und der gesamte Kosmos könnte zusammenbrechen. Es ist nicht unsere Aufgabe die Geschichte zu 'berichtigen'. Es geht darum, andere Leute davon abzuhalten, die Vergangenheit zu ändern, da es zum Ende des Universums führen könnte.

Mit einem Nicken teilte Daniels Befehle aus. „Drij, Sie und Keero gehen zum Kleidungsverkäufer. Das ist der Ort, an dem sich der historische Schütze versteckt. Stellen Sie sicher, dass er nicht unterbrochen oder getötet wird. Sokhanya, Sie kommen mit mir. Wir werden uns den Vorsprung näher ansehen, auf dem unser ungebetene Gast vermutlich in Erscheinung treten wird.“

Die Gruppe trennte sich, Drij und Keero gingen in Richtung der Textilien während Daniels sich duckte und mit Sokhanya durch die Menge drängelte, um auf der anderen Seite der Höhle über einen klapprigen Metallsteg zum höheren Vorsprung zu gelangen.

Keero war nicht sicher, wonach er suchen sollte, also sah er sich einfach die Textilien genauer an. Er nahm eine lange, goldene Stoffprobe in die Hände, während er nach einer wütenden oder übermäßig vorsichtigen Person Ausschau hielt ... oder nach jemanden, der bewaffnet war. Die Verkäuferin, eine Andorianerin mit milchweißen Augen und einer reichlich verzierten Tunika, ging auf ihn zu, in der Hoffnung ein Geschäft zu machen. „Gefällt sie Ihnen?“, sagte sie erwartungsvoll, während ihre Antennen nach vorne zeigten. „Wir können ein Geschäft machen, Fremdling.“

Drij mischte sich geschickt ein und nickte Keero zuversichtlich zu, während dieser den Stoff einfach losließ. „Ich bin sehr daran interessiert.“, sagte sie. „Haben Sie vielleicht etwas in einem silbernen oder dunkelblauen Ton, der meine Hautfarbe ergänzt?“, fragte sie, und gab Keero die Möglichkeit, seine Suche fortzusetzen.

Keero machte einen Schritt zur Seite, während die Verkäuferin ihre Aufmerksamkeit auf Drij richtete. Die gesprächige Orionerin konnte die Aufmerksamkeit der Verkäuferin schnell auf sich lenken, wodurch Keero nach dem zukünftigen Attentäter suchen konnte. Er ging zum benachbarten Stand, an dem es verschiedenen Schnickschnack, Symbolbilder und Schmuck gab, da ihm auffiel, dass der Attentäter wohl nicht in einem mit Leuten überfüllten Laden sein würde. Er blickte zurück zu Drij und schaute dann in Richtung des Vorsprungs jenseits der Höhle.

Aus der Entfernung erschien es, als sei Daniels in einem Kampf mit einem Andorianer verwickelt. Auf dem eisigen Vorsprung kämpften die beiden um ein Ushaan-tor. Ein Eisschneidewerkzeug, das bei andorianischen Ehrenduellen verwendet wird. Sokhanya traf den Andorianer seitlich, schlug ihm Waffe aus der Hand, und Daniels rang ihn zu Boden. Die beiden rollten zurück in die Spalte, Sokhanya schnappte sich die fallen gelassene Waffe, und verschwand ebenfalls wieder im Schatten. Nur einige Sekunden später taumelte Sokhanya hervor, ihre Hände bedeckt mit Blut, bevor Daniels sie wieder zu sich zog. Weiter unten hatten die Andorianer fast nichts mitbekommen, der Vorsprung an der Wand war hoch genug und außerhalb des Blickwinkels der meisten Leute. Außerdem würde es keinen interessieren, wenn ein Mensch von einem der Einheimischen erstochen wird.

„Daniels ans Team.“, sagte er leise. „Wir haben den temporalen Eindringling neutralisiert. Verlassen Sie die Situation und lassen sie der Geschichte ihren Lauf. Wir treffen uns beim Fischverkäufer am Eingang.“

Drij erzählte der Kleidungsverkäuferin schnell, dass sie mit eigenen Handelsgütern zurückkehren werde, um sich aus der Situation zu retten. Keero beobachtete, wie sie ging und zählte bis acht, um nicht gleichzeitig zu verschwinden. Er drehte sich um und stieß sofort mit einem ausdruckslosen Andorianer zusammen. „Verzeihung.“, murmelte er, während er auf die Straße trat. Der Andorianer sah ihm mit hasserfüllten, brennenden Augen hinter her, sein Ausdruck verwandelte sich in einen finsteren Blick, seine Antennen rollten in eine defensive Haltung, während er in den Laden trat und ihm immer noch hinterher starrte. Keero sah keine Waffe, aber seine Körpersprache war deutlich: Er war kampfbereit.

Mit gesenktem Haupt drängelte er sich schnell durch die Mengen zum Durchgang, um Drij einzuholen.

„Gut.“, sagte Daniels mit ruhiger Stimme über das Kommunikationssystem. „Wir treffen uns hier und bereiten uns auf die Exfiltration vor. Lassen Sie sich nicht ablenken.

Trotz Daniels’ Warnung konnte sich Keero nicht davon abhalten über seine Schulter zu sehen. Auf einer Metallplattform fing ein älterer Andorianer an, laut vor der Menge eine Rede zu halten – allem Anschein nach war es Banis. Der wütende Mann hatte sich gegen einen Träger des Kleidungsladens gelehnt und war über die Rede deutlich aufgebracht. Einige Leute in der Menge wendeten sich um, um der spontanen Ansprache beizuwohnen. Keero erschauderte, da er wusste, was sich als Nächstes ereignen würde.

Sein Arm wurde von einer Hand gepackt und gezogen. Er versuchte sich loszureißen, indem er sich drehte, wie er es im Selbstverteidigungstraining gelernt hatte, bevor er bemerkte, dass es Daniels war, der ihn mitzog.

„Wir müssen los, Keero.“, sagte der Zeitagent. „Lassen Sie die Sache ihren Lauf nehmen. Wir können nichts ändern, ohne riesige Veränderungen zu riskieren, und wenn das passiert, bringen wir das gesamte Universum in Gefahr.

„Aber ... “, widersprach Keero, obwohl er seine Gedanken nicht klar formulieren konnte, „Das ... das ist nur Physik. Ich will natürlich nicht, dass das gesamte Universum endet. Aber es geht hier nicht um universale Gesetze. Es geht um Hass, Bigotterie und die Ermordung von Leuten, nur weil sie anders sind.“

„Und dagegen anzukämpfen ist richtig.“, antwortete Daniels, als er Keeros Arm losließ. Er ging schnell zum Fischhändler, wo Drij und Sokhanya warteten, und machte durch seine Gesten verständlich, dass Keero ihm folgen sollte. „Wir kämpfen mit unseren Idealen dagegen an, und wir verwenden auch unsere Fäuste, wenn es sein muss. Aber deswegen das Universum zu zerstören, nur um diesen Leuten eins auszuwischen, ist der falsche Ansatz. Wir müssen sicherstellen, dass wir eine Welt haben, in der wir leben können, und das bedeutet, dass wir die Balance halten, während wir Leute aufhalten, die die Dinge verschlimmern wollen.

Keero stimmte endlich zu. „Dennoch ... wir haben diese voraussagenden Modelle; können wir nicht herausfinden, welche Änderungen sicher wären? Wo wir diesen Terror verhindern können, und die Geschichte positiv verändern?

„Wir sind nicht die einzigen mit dieser Technologie.“, sagte Daniels kurz und bündig. „Deshalb gibt es diese Übergriffe. Andere Spezies haben ihre eigene Zeitreise-Technologie, unabhängig von uns entwickelt, und alle haben ihre eigenen Absichten. Als Keero immer mehr seine Stirn runzelte, sprach Daniels weiter.  „Gruppen wie die Temporale Befreiungsfront glauben, dass sie die Zeitlinie einfach ohne Konsequenzen verändern können. Die Terraner aus dem Spiegeluniversum haben ihre eigenen Zeitagenten, die daran arbeiten, unsere Geschichte und ihre eigene zu verändern, um ihre bösen Absichten durchzusetzen. Nachmenschliche und metaphysische Wesen wie Q und der Wächter der Ewigkeit können die Zeit ändern, anscheinend ohne die Beschränkungen, die wir haben, und ihre Kontrollmöglichkeiten liegen jenseits der Unseren. Angesichts dieses Widerstands verstehen Sie sicher, warum unsere Mission so wichtig ist.  Es liegt an uns, die Zeitlinie und die Leben von allen zu beschützen, und zu verhindern, dass das Universum durch zu viele Eingriffe auseinanderbricht.

„Daher können Sie nicht zurück und die Dinge ändern. Sie können die Vergangenheit nicht aufhalten. Sie können dann nicht mehr nach Hause, weil Sie die Dinge ändern würden und das Universum zerbrechen würde. Sie würden die Dinge ständig ändern wollen, und Sie würden temporale Eingriffe auslösen, die den Zusammenbruch der darunterliegenden Quantenenergie und der Realität riskieren.“, sagte Daniels, als die beiden wieder auf Sokhanya und Drij trafen.

Sokhanya war damit beschäftigt, blaues Blut mit einem Lappen von ihren Händen zu wischen, während Drij sich lässig an einem Tisch mit Stoff bedeckte, um von dieser Situation abzulenken. „Den letzten Teil davon habe ich mitbekommen.“, sagte Sokhanya, während sie den Lappen in den Müll warf. „Was ist mit den Veränderungen, die wir gerade ... zugelassen haben? Die Reisen der Enterprise in die Vergangenheit? Der Iconianische Krieg?“

Daniels seufzte und sagte, „Darüber werden Sie mehr in Fortgeschrittener Paradox-Theorie erfahren. Gewisse Ereignisse vor den Zeitagenten werden als Teil der angeordneten Sequenz betrachtet und wir können sie nicht mehr besuchen; als würde man eine alte Wunde aufreißen. Wir minimieren die Kollateralschäden.“

Am anderen Ende des Marktplatzes ertönte das Geräusch eines Disruptors und der Redner geriet ins Taumeln. Ein weiterer Schuss und er ging zu Boden. Die Leute schrien, drängelten und flohen in alle Richtungen.

Daniels sah teilnahmslos zu, wie die Geschichte ihren Lauf nahm. „Es muss uns nicht gefallen. Aber bis wir eine bessere Alternative haben, müssen wir damit leben. Wir sehen der Geschichte zu ... aber während wir diesen Kampf führen, müssen wir hoffen, dass es Leute gibt, die bereit sind, ihren Beitrag zu leisten, dass diese Geschichte stattfindet, gute Leute, die für ein besseres Morgen kämpfen, eines das uns die Chance gibt, Verantwortung zu übernehmen, um sicherzustellen, dass wir noch eine Welt haben, in der wir leben können. Während die Aufmerksamkeit der Menge abgelenkt war, verwendete er den Transponder, was die Zeitagenten aus der chaotischen Situation entfernte und zurück in ihre eigene Zeit brachte.

 

Jesse Heinig
Senior Game Designer
Star Trek Online

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