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Neverwinter

Dev-Blog: Die Geschichte von Vallenhas

Von Azureus | Do 16 Jan 2020 07:05:26 PST

 

Die Geschichte der Familie Vallenhas ist eine Geschichte des Kummers und des Leides. Die fehlgeleiteten Taten eines verzweifelten Mannes haben jenes große Haus dem Untergang geweiht. Und nun droht diese Tragödie, Hunderte von unschuldigen Seelen in den Abgrund zu reißen. Werdet ihr ihrem Hilfegesuch Folge leisten und sie retten?  

  

Baldric – Die Vorgeschichte

 

Der junge Baldric Vallenhas heiratete die Liebe seines Lebens, Crissa Falkender. Seite an Seite herrschten sie mit großer Fürsorge über die Einwohner seines großen Anwesens. Unter dem Schutz der Wache von Vallenhas wuchs das kleine Dorf vor den Toren der Festung zu einem geschäftigen Städtchen heran. Die Familie mehrte ihren Reichtum und Lady Crissa gebar ihren ersten Sohn, Alric. Es waren glückliche Zeiten.

Doch sie sollten nur von kurzer Dauer sein, denn schon bald wurde Vallenhas von einer Plage heimgesucht. Die Flüsse versiegten und die Ernte verdorrte auf den Feldern. Für das Städtchen kam dies einer Katastrophe gleich und viele der Einwohner wurden krank. Zu den Betroffenen zählte auch Lady Crissa, die zu jener Zeit mit ihrem zweiten Kind schwanger ging.

Baldric scheute keine Kosten und Mühen, um der Lage Herr zu werden, doch das Vermögen der Familie schwand dahin und Lady Crissas Zustand verschlimmerte sich zusehends. In der Hoffnung, irgendeine Form von überweltlichem Beistand zu finden, schottete sich Baldric von seiner Umgebung ab.

Nur um dann nach einer beunruhigend langen Zeit mit einer seltsamen Ruhe und Zuversicht wieder aus seiner Isolation herauszutreten. Innerhalb weniger Tage begann das Wasser, wieder zu fließen, die Felder ergrünten aufs Neue und den Kranken, einschließlich Lady Crissa, wurde auf wundersame Weise Heilung zuteil. Die Leute jubelten, als der Wohlstand wieder Einzug hielt, während Baldric verkündete, seine Gebete seien beantwortet worden.

Lady Crissa gebar ihren Sohn Berion. Doch tragischerweise starb sie kurz nach der Geburt, was Lord Baldric in tiefe Verzweiflung stieß. Um seine Frau trauernd stürzte er sich ganz in die Verwaltung seines Anwesens und zog sich dabei von seinen Söhnen zurück. Berion und Alric wurden daher vorwiegend von der Familienheilerin Gaerwen Veil aufgezogen, von der Bardin Etrien unterrichtet und von Hauptmann Rayns, der treuen Anführerin der Wache des Anwesens, im Kampf ausgebildet.

 

Alric – Nichts unversucht lassen

 

Alric, der den Verdacht hegte, dass sein Vater irgendeine Art von Teufelspakt abgeschlossen habe, durchlief eine Ausbildung zum Paladin. Mit 16 Jahren verließ er das Anwesen und begab sich auf die Suche nach einem Weg, um die Seele seines Vaters zu retten. Im Laufe der nächsten zehn Jahre zog Alric durch die dunkelsten Winkel von Faerûn, begegnete den übelsten aller Kreaturen und schreckte weder vor der Manipulation noch vor dem Töten zurück, wenn ihm dies dem Geheimnis seines Vater näher bringen konnte. Er verlor den Kontakt zu seinem Bruder, stellte seinen eigenen Glauben infrage und lief Gefahr, zu einem Teil des Bösen zu werden, dessen Bekämpfung er sich geschworen hatte. 

  

Berion – Erbe von Vallenhas

 

Zurück im Anwesen glitt Baldric immer tiefer in den Wahnsinn ab. Auch wenn ihm weiterhin am Wohl seiner Untertanen gelegen war, zeigte er Anwandlungen von Paranoia und war wie besessen davon, Macht und Stärke zur Schau zu stellen. Er stellte weitere Wachleute in seinen Dienst, verstärkte die Verteidigung der Festung und errichtete als eines einer ganzen Reihe von aufwendigen Projekten ein System von Glyphen, mittels derer er sich in jede Ecke seines Landes teleportieren konnte. Nichts schien ihn zufriedenzustellen und er verbrachte immer weniger Zeit an seinem Hof und verließ zuletzt nicht einmal mehr sein Bett.

In der Zwischenzeit war Berion zu einem aufgeweckten jungen Mann herangewachsen, dem das edle Ansinnen zu eigen war, sich um jene zu kümmern, die es im Leben nicht so gut hatten wie er selbst. Mit der Hilfe der Wache überbrachte er eigenhändig Nahrung und Vorräte zu Heimstätten und Notunterkünften in der Umgebung und übertrug seinen Gefolgsleuten verschiedenen Arbeiten, die dort anfielen.

Lord Baldric zog sich schließlich eine Krankheit zu und verstarb. Da sein erstgeborener Sohn Alric abwesend war, erbte Berion das Vallenhas-Anwesen mitsamt der Festung.

Kurz nach dem Tod seines Vaters erschien eine unfassbar schwarze Sphäre am Himmel über der Festung, die sich immer weiter ausdehnte.

 

Das Verhängnis der Festung

 

Die Einwohner von Vallenhas wurden aufgrund dieses unheilvollen Vorzeichens von großer Sorge und Furcht ergriffen und bereiteten sich auf die Flucht vor. Lord Barion versuchte, die Ordnung zu wahren und die Sicherheit seiner Leute zu gewährleisten. Er suchte Rat bei den weisesten seiner Kleriker und Magier. Doch auch sie wussten nicht, woher diese dunkle Sphäre kam und wie man sie bannen könnte. So kam es, dass Lord Berion ein Hilfegesuch an Neverwinter richtete und Etrien aufbrach, um nach Alric zu suchen.

Innerhalb von zwei Wochen hatte die geheimnisvolle dunkle Sphäre das ganze Vallenhas-Anwesen umschlossen. Und plötzlich hing alles und jeder innerhalb der Sphäre in der Schwebe über Avernus, der ersten Ebene der Neun Höllen von Baator.

Das Land bebte und brach auseinander, während die Menschen, so schnell sie konnten, zur Festung eilten, um dort Schutz zu suchen. Unter dem Schein des feuerroten Himmels erschienen ganze Horden von Ungetümen und griffen die Festung an. In diesem Chaos befahl Lord Berion, die Festung mit allen verfügbaren Mitteln zu sichern. Seine Kleriker und Magier erschufen eine magische Barriere, die sämtliche Bedrohungen von der Festung fernhält. Doch dies ist nur eine vorübergehende Lösung, denn die Barriere wird nicht ewig fortbestehen.

Außerhalb der Barriere sitzen immer noch Dorfbewohner in ihren Häusern und Geschäften fest. Die Teufel haben sich in den Ruinen im Westen eingenistet, während die Dämonen sich im Osten zusammenrotten. Sie alle sind darauf aus, die Seelen von Vallenhas zu verschlingen, deren Schicksal in mehr als einem Sinne in der Schwebe ist. Wird Hilfe rechtzeitig herbeieilen, um sie zu retten?

 

 Nick Corea
Content Designer 

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