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Torchlight 3

Alephs Reisebericht: Goblinwald

Von Fero | Do 14 Mai 2020 09:00:00 PDT

Hier beginnt der Reisebericht von Aleph der Kartenhändlerin

Vor ein paar Monaten bin ich von Rothafen aufgebrochen und habe schließlich den Trevail-Posten erreicht. Ich musste etwas betteln, aber schließlich ließ mich General Grayes auf eine Expedition in das Heimatland der Goblins gehen, um mein Erforschertraining abzuschließen. Die einzigen Abzeichen, die ich noch verdienen muss, sind „Waldüberleben“, „Frontbiwackieren“ und „Improvisierte Waffen“. Ich muss nur noch diese Abzeichen sammeln, aber ich habe etwas viel Wichtigeres entdeckt. Meine Kartenlesekunst hat sich weiterentwickelt und hat mir einige Gewinne beschert. Aber was ist Profit wert, wenn man nicht noch mehr Profit machen kann? Aus diesem Grund habe ich mich in die Tiefen des Goblinwalds vorgewagt.

 

Goblinteich

Die Sonne ging gerade auf, als ich am Goblinteich ankam. Der Teich selbst war wunderschön im Morgenlicht, aber es lag Gefahr in der Luft. Mitten im Territorium des Feuerbauchstammes grenzt der Goblinteich an ihrem Fischerdorf an. Obwohl es schon lange verboten ist, fischen diese Goblins noch immer mit Dynamit. Selbst zu dieser frühen Stunde unterbricht das Echo der Explosionen die harmonische Stille. Sicherheit ist scheinbar keine Priorität für diese Goblins.

 

 

Moosratte von ungewöhnlicher Größe

In der Gegend des Goblinteichs treibt sich auch die Moosratte von ungewöhnlicher Größe herum. Es ist eine besonders aggressive Unterspezies der invasiven, im Wald lebenden, Moosratte. Da sie nicht wie die gewöhnliche Moosratte durch kleinere Öffnungen entkommen kann, ist sie besonders feindselig geworden. Sie jagen in kleineren Rudeln als die gewöhnliche Moosratte, aber ihre größeren und stärkeren Kiefer können etwas mehr Schaden verursachen. Das ist nichts, womit fähige Abenteurer nicht zurechtkommen könnten, aber wie oft findet man diese Art von Abenteurern heute noch?

 

 

Versteckte Wasserfälle

Ich wagte mich auf den heimtückischen Pfad um den Teich. Ich hoffte, dass der Lärm des Dynamits von mir ablenken würde, während ich tiefer in das Gebiet des Feuerbauchstammes vordrang. Ich war überrascht, als ich über ein reines Naturwunder stolperte: Wenn es nicht von Goblins verseucht wäre, versteht sich. Entlang dem Weg zu den Versteckten Wasserfällen sah ich die markanten Plattformen und die baufälligen Gerüste, die von Goblins als Architektur bezeichnet werden. Ich konnte nicht unbemerkt zu den Wasserfällen kommen, aber die Goblins waren wohl zu sehr mit dem Fischen beschäftigt.

 

 

Goblinsänger

Während ich mich den Weg vorsichtig entlang kämpfte, hätte ich beinahe einige Schamanenrituale der Goblinsänger gestört. Diese Schamanen dienen dem Goblinaltar, einer besonders üblen Gottheit, deren Wiederaufstieg die Goblins erwarten und die nach ihrer Vorstellung alles verschlingen wird (angefangen mit uns Menschen). Sie erhielten ihren Namen wegen der zeremoniellen Gesänge, mit deren Hilfe sie diesen dunklen Gott aus seinem Schlaf erwecken wollen. Ihre dunklen Rituale ermöglichen es den Goblinsängern, ihre gefallenen Kameraden immer wieder auferstehen zu lassen, ob diese Kameraden es nun wollen oder nicht. Während die Sänger darauf warten, dass sich ihre magische Energie wieder auflädt, oder wenn sie alleine sind, schleudern sie mit ihren Feuerstäben Feuerbälle auf ihre Feinde. Allerdings können Goblinsänger wohl niemals wirklich alleine angetroffen werden. Sie haben immer ein paar tote Freunde im Gepäck.

 

 

Hexenplatz

Ich erreichte den Hexenplatz als die Sonne über den Versteckten Wasserfällen hinter mir unterging. Dieser Friedhof war einst ein geweihter Ort, aber er wurde von Hexensabbaten verdorben. Vielleicht zogen all der Tod und das Blut die dunkle von den Netherim gestohlene Magie der Hexen an. Womöglich wollen sie hier Zul’Rasha wiedererwecken. Warum auch immer diese Plage in das Heimatland der Goblins gekommen ist: Es ist ein schlechtes Omen für alle, die die Gesellschaft der Lebenden bevorzugen.

 

 

Infernoschütze

Während ich mir meinen Weg über zerschmetterte Grabsteine und verwüstete Krypten bahnte, spürte ich eine brennende Missgunst in der Nähe. Ich versteckte mich gerade noch rechtzeitig hinter einem umgekippten Grabstein, als drei Infernoschützen zu ihrem Rundgang erschienen. Die Hexen nutzen ihre dunkle Magie, um die Überreste der Menschen, die mutig oder töricht genug waren, das Heimatland der Goblins zu betreten, auferstehen zu lassen. Diese flammenden Bogenschützen nutzen ihre brennenden Körper, um ihre Pfeile in Flammen zu setzen, und machen ihren Feinden wortwörtlich Feuer unter dem Hintern.

 

 

Irma Sumpfseherin

Nachdem ich fast eine unangenehme Begegnung mit den Infernoschützen gehabt hätte, wollte ich mich von dem Hexenplatz zurückziehen. Meine Erkundungen mussten warten. Ich hoffte, dass die Sonnenstrahlen ein paar der Übel, die das Gebiet heimsuchten, vertreiben würden. In der Zwischenzeit wollte ich ein Lager aufschlagen und mir so vielleicht endlich das Abzeichen für das „Frontbiwackieren“ verdienen. Ich folgte meinen Spuren zurück, als ich plötzlich ein Kichern vernahm, dass mir das Blut in den Adern gefrieren ließ. Hinter einem entweihten Grab sah ich die mysteriöse Hexe namens Irma Sumpfseherin. Irma, eine der vielen Hexen, die das Heimatland der Goblins heimsuchten, durchstreift das Gebiet auf der Suche nach Zutaten für ihre entsetzlichen Gebräue. Auch wenn sie alt und gebrechlich wirkt: Wer Irma Sumpfseherins Interesse weckt, kann schnell als Zutat in einem ihrer Tränke enden.

 

 

Die Zerschmetterte Leere

Zwar kann ich nicht behaupten, dass ich mit Tapferkeit glänzte, aber immerhin konnte ich verhindern, in Irmas nächstem Auflauf zu landen. Durch meine überstürzte Flucht geriet ich allerdings in noch größere Gefahr. Ich kam vom sicheren Weg ab und fand mich in der endlosen Dunkelheit der Zerschmetterten Leere wieder. Sollte ich es nicht zurückschaffen, dann erreichen meine Worte hoffentlich einen tapferen Erkunder, der sich seine Abzeichen verdienen will. Ich bete, dass niemand das Schicksal teilen muss, das mir unweigerlich bevorsteht.

 

 

Netherim-Krieger

Überall knistert und pulsiert dunkle Energie. Vor mir sammelt sich die Armee der Netherim. Netherim-Verschrotter tauchen aus glühenden Portalen auf. Sie sehen stark aus, aber ihre schwerfällige Form lässt auf eine gewisse Trägheit schließen. Wenn ich die Augen nach den verräterischen Portalen der Netherim offen halte, dann sollte ich ihnen aus dem Weg gehen können; vorausgesetzt natürlich, dass ich nicht umzingelt werde. Ich mache mir größere Sorgen um die gepanzerten Netherim-Krieger, die die Verschrotter unterstützen. Sie sind überraschend schnell und können weitaus mehr einstecken. Bei ihnen ist ein Rückzug durchaus angebracht. Man sollte die Netherim niemals unterschätzen.

 

An dieser Stelle endet der Reisebericht von Aleph der Kartenhändlerin

 

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