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Star Trek Online

Baut euer Traumschiff mit den Bauanleitungen von Qthulhu!

Von Nevandon
Fr 11 Aug 2017 09:00:00 PDT

Es gibt Aspekte von Star Trek Online, mit denen (alte und neue) Spieler möglicherweise nie in Berührung kommen. Zwar lernt man in den Tutorials alles, was man zum Spielen braucht, jedoch gibt es Systeme und Spielstile, die die Spielergemeinschaft aufgrund jahrelanger Erfahrung mit dem Spiel austüfteln konnte. Diese Spielstile können in Elite-Wartelisten enorm helfen, aber sie sind nicht unbedingt etwas, was man einfach selbst automatisch entdeckt. Deswegen lieben wir die STO-Community so sehr. Unsere Veteranen-Spieler sind dafür bekannt, dass sie viel Zeit damit verbringen, anderen Spielern (inklusive eines gewissen überlasteten Community Managers) zu helfen, die Anfängerzeit hinter sich zu lassen und zu lernen, wie sie die Art von Captain werden können, die wir alle sein wollen.

Einer dieser Veteranen-Spieler ist Qthulhu, der auch regelmäßiger Gast bei unseren Reddit- und Ten-Forward-Communities ist. Beim Ansehen dieser Streams, bei denen Ambassador Kael sich immer und immer wieder von gegnerischen Torpedos in die Luft sprengen ließ, wurde Qthulu klar, dass er etwas unternehmen musste, und so erstellte er eine Reihe unglaublich hilfreicher Guides für neue Spieler. Ihr könnt all diese Artikel hier lesen:

Prelude to Ten Forward: A Ship Design Guide for New Players

Wir haben uns mit Qthulhu über seine Guides unterhalten, und darüber, wie STO durch die Augen eines Schiffsbauers gesehen wird:

Was hat dich dazu inspiriert, diese Bauanleitungen zu verfassen?

Lustigerweise war das der erste „Ten Forward“-Stream. An was ich mich noch gut erinnere, sind die zwei Streuungsmuster ohne Minen und „Torpedo: Verstärkte Wirkung“, obwohl dein Bug-Torpedo davon gar nicht profitieren konnte. „Ihr könnt mir euer Feedback zu meinem Build geben“ war da eine offene Einladung. Zunächst sollte es nur eine kleine Erläuterung sein – „Hier ist der Build, hier ist, was im Chat mit ‚Sortiere deine Fertigkeiten‘ gemeint war.“ – jedoch fing die Erläuterung an, den Großteil des Beitrages einzunehmen, und so entschloss ich mich, den Build in einem separaten Beitrag aufzuführen. Dadurch konnte ich den anleitenden Teil viel elementarer gestalten, und so wurde es zum Ziel, dass er ein einmaliger Artikel wird, den man dann potenziell als Basis für einen „echten“ Artikel in unserem internen Wiki verwenden kann. Aber selbst dieser einfache Guide geriet schnell so groß, dass er in zwei Teile aufgeteilt wurde.

Ab diesem Zeitpunkt wuchs alles fast von selbst – manches waren Updates zu unseren bestehenden internen Wiki-Seiten, anderes wiederum war „Wohlbekanntes“, das einfach noch nirgendwo niedergeschrieben war. Das Zusammentragen der Informationen war der leichte Teil. Der schwere Teil war die Arbeit, die die Community zuvor darin investiert hatte, diese Informationen herauszufinden. Es war einfach so, dass ich die Zeit hatte, das alles zusammenzustellen.

Was ist das Interessante daran, ein Schiff in STO zu bauen?

Eines der Dinge, die die Reddit-Community „r/STOBuilds“ so interessant macht, ist, dass sie ein Schmelztiegel ist. Da gibt es Leute, denen der mathematische Teil Spaß macht, oder Leute, die das größtmögliche Schadenspotenzial erreichen wollen. Und dann gibt es Leute, die Builds basierend auf einer bestimmten Thematik oder Spielmechanik entwerfen, oder die einfach ein Lieblingsschiff haben, was sie optimieren möchten. Was Archetypen angeht, als Community haben wir Heiler, Tanks, Weltraum-Magier ... wir haben einfach alles. All diese unterschiedlichen Spieler und Anforderungen sorgen dafür, dass ich es nie langweilig finde. Kurz gesagt ist es die „unendliche Mannigfaltigkeit in unendlichen Kombinationen“ – man ist nie wirklich nur an eine Philosophie gebunden. Neben der permanenten Community gibt es auch Kommentare von Leuten, die „nur Mal eben vorbeischauen“, ihnen zu helfen hält die Dinge ebenfalls interessant.

Ich selber würde mich als jemanden klassifizieren, der thematische oder originelle Builds erstellt, da liegt die Herausforderung darin, sein Ziel zu erreichen und trotzdem noch einen leistungsfähigen Build zu haben. Das kann etwas so Einfaches sein wie eine auf dem Star-Trek-Kanon basierende T6-Miranda (Impulsphaser!), kosmetische Builds wie ein T5-D'Kyr mit Elachi-Strahlenbänken oder etwas technisch viel Herausforderndes wie einen T3-Koro't'inga für einen mit der KVS verbündeten Romulaner.

Was ist das Wichtigste bezüglich des Designs eines Builds?

Der wichtigste Teil bei einem Build ist das Ziel, das man erreichen möchte. Ein klar definiertes Ziel macht alles andere viel einfacher, nicht nur, weil man seine Optionen einschränkt, sondern weil man dann auch bei jeder zu treffenden Entscheidung klare Vorgaben hat – seien es Stats, die verbessert werden sollen, oder Fertigkeiten, die man für seine Brückenoffiziere benötigt.

Der zweitwichtigste Teil (der jedoch schwieriger ist) ist zu verstehen, wie einem die Spielmechanik dabei hilft, dieses Ziel zu erreichen. Für viele Spieler ist dies der erste und zugleich größte Stolperstein. Es ist einfach, sich die Fertigkeiten anzusehen und die auszuwählen, die den größten Schaden machen. Diese Herangehensweise funktioniert vielleicht für die ersten 15 Sekunden eines Kampfes, aber ohne Heilung oder Energieregelung kommt man insgesamt nicht weit. Die Community bei r/STOBuilds hat jede Menge Arbeit investiert, die Spielmechanismen zu studieren und Rechner zu erstellen, mit denen Spieler ihren Build optimieren können. Und das Wiki ist eine riesengroße Hilfe dabei, diese Dinge eingehender zu erläutern. Wer meine Artikel liest, sieht eigentlich nur die Spitze des Eisbergs. Wir haben auch einen ziemlich guten Draht zu Leuten wie CrypticSpartan, was eine große Hilfe sind, wenn wir alle etwas nicht verstehen oder uns nicht sicher sind, ob etwas so funktioniert, wie es soll.

Im Endeffekt kommt es auch darauf an, dass die Spieler, die Hilfe benötigen, auch sagen können, was sie eigentlich erreichen wollen.

Können Leute, die keinen „Master Build“ haben, auch Spaß in STO haben?

Durchaus. Für meine thematischen Builds (und eigentlich für jeden Build, bei dem die Community mithilft) ist es das Ziel, dass man an fortgeschrittenen Inhalten zumindest teilnehmen kann. Und das ist sehr einfach mit den Standardbelohnungen zu erreichen, die man für die Haupthandlungsquests erhält. Meist ist die Ausrüstung gar nicht das Hauptproblem, was ein Spieler hat – oftmals stellt sich heraus, dass der Build aufgrund von Pilotenfehlern Probleme bereitet, oder weil Fertigkeiten zu einem ungünstigen Zeitpunkt aktiviert werden. Diese beiden Probleme zu korrigieren, kostet keinerlei Ressourcen.

Allerdings muss ich auch sagen, dass Elite-Inhalte definitiv einen stärkeren Build erfordern (was sie auch sollten!), oder zumindest ein gutes Team, das Schwächen ausgleichen kann. Alle Endgame-Schiffe sind in der Lage, Elite-Inhalte zu bestreiten, aber es gibt auch Spieler da draußen, die sich damit rühmen, Elite-Inhalte mit einem Schiff der niedrigstmöglichen Klasse erfolgreich zu absolvieren. Es gibt einen großen Unterschied zwischen machbar und optimal. Im Rennen um die höchsten Schadenswerte machen die Spieler oft das Doppelte, was für Elite-Inhalte eigentlich erforderlich ist – und manchmal selbst noch mehr. Ich denke, das ist etwas, was der durchschnittliche Spieler vielleicht außer Augen verlieren kann.

Was ist der wichtigste Rat, den du neuen Captains geben kannst?

Ignoriert den Zonen-Chat.  Habt Spaß. Was den Bau von Schiffen angeht, ist das Spiel bis Level 50 relativ nachsichtig. Anschließend bekommt man es aber mit Inhalten zu tun, bei denen man seiner Konfiguration ein wenig mehr Aufmerksamkeit widmen muss. Normalerweise empfehle ich neuen Spielern, alle unterschiedlichen Schiffstypen auszuprobieren, während sie hochleveln (was man nicht gratis erhalten kann, kann man in bestimmten Missionen ausprobieren ...), damit sie einen Stil finden, der ihnen gefällt. Wenn man dann Level 50 erreicht, ist es einfacher, einen Build zu erschaffen, der zu diesem Stil passt. Wenn ihr 50 Levels lang nur große Kreuzer geflogen seid, kann der Umstieg auf ein Wissenschafts- oder Eskortschiff schon ein kleiner Schock sein! Das Wichtigste ist es doch, Spaß zu haben. Das kann die Jagd nach einer Highscore sein, oder ein Lieblingsschiff, ein thematisches Design usw.

Was ist dein liebster Build aller Zeiten?

Das ist eine unfaire Frage! Momentan würde ich sagen, dass ich den meisten Spaß habe, anderen Spielern mit ihren Builds zu helfen. Es gibt einfach ein gutes Gefühl, wenn man einem Spieler, der mit Problemen kämpft, dabei helfen kann, seine Effektivität zu verdoppeln oder zu verdreifachen

Was meine persönlichen Builds angeht ... Ich bin ziemlich stolz auf meinen Romulanischen Koro't'inga, auf meinen auf Beweglichkeit ausgerichteten Vo'Quv und auf meine Trikobalt-Blockadenstürmer-Nachrüstung. Aber das Schiff, mit dem ich täglich mit meinem Hauptcharakter fliege, ist ein APE im Stile der Borg. Alles an diesem Charakter hat mit den Borg zu tun – es handelt sich um einen Romulanischen Captain, der ein Befreiter Borg ist, ebenso wie das gesamte Außenteam. Momentan arbeite ich daran, die Bodenwaffen noch mehr im Borg-Thema zu halten. Es ist nicht mein Build mit dem größten Schaden und ein paar Tholianer- und Breen-Schiffe haben ein besseres „Borg-Aussehen“ (und wahrscheinlich sind sie auch einfach die besseren Schiffe), aber das Schiff war ein Geschenk und außerdem der erste echte Schritt in Richtung eines Builds, der für mich alle Bereiche abdeckte, deswegen muss es auch nicht mein „bester“ Schaden-Build sein. Es erinnert mich daran, dass das Ziel ist, Spaß zu haben, wie auch immer man das definiert.

 

***

Vielen Dank, Qthulu! Wenn ihr lernen wollt, wie ihr eure eigenen Builds erstellen könnt, sind diese Anleitungen ein fantastischer Start. Seht sie euch an.

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